Noch ist, zumindest kalendarisch, Sommer – doch ein rechtzeitiger Blick nach vorn entspannt die Lage, wenn der Herbst näher rückt. Wer bereits jetzt einen Blick auf die im Keller oder in der Garage eingelagerten Winterreifen wirft, spart sich später Stress und mögliche Wartezeiten. Dieser Artikel zeigt, worauf es bei der vorausschauenden Kontrolle Ihrer Winterreifen ankommt.
Warum sich die frühe Kontrolle lohnt
Wird die Kontrolle der Winterreifen erst kurz vor dem ersten Kälteeinbruch vorgenommen, bleibt oft wenig Zeit, um bei Bedarf neue Reifen zu beschaffen oder einen Werkstatttermin zu bekommen. Ein früher Check gibt Ihnen dagegen ausreichend Vorlauf, um in Ruhe zu entscheiden, ob die vorhandenen Reifen noch einsatzbereit sind.
Worauf es bei der Kontrolle ankommt
Entscheidend sind vor allem das Alter der Reifen, die verbleibende Profiltiefe sowie äußerliche Beschädigungen. Die DOT-Nummer auf der Innen- oder Außenseite des Reifens gibt in einem Oval eingeprägt Auskunft über das Herstellungsdatum: Eine Zahl wie 2214 bedeutet beispielsweise, dass der Reifen in der 22. Kalenderwoche des Jahres 2014 produziert wurde. Winterreifen sollten nicht deutlich älter als 5 Jahre sein, da sie sonst ihre Weichmacher verlieren und dadurch den nötigen Grip einbüßen. Die Oberfläche verhärtet dann, und der Reifen rutscht, unabhängig davon, wie viel Profil noch vorhanden ist.
Was können Sie selbst tun?
Gehen Sie bei der Kontrolle Ihrer eingelagerten Winterreifen systematisch vor:
- Prüfen Sie die DOT-Nummer, um das tatsächliche Alter der Reifen zu bestimmen.
- Messen Sie die Profiltiefe: Winterreifen sollten mindestens 4 Millimeter Restprofil aufweisen.
- Untersuchen Sie den gesamten Reifen einmal rundherum auf Beschädigungen oder Fremdkörper in der Lauffläche.
- Wenden Sie dieselbe Kontrolle auch bei Ihren aktuell montierten Sommerreifen an, wobei hier ein etwas höheres Alter von bis zu acht Jahren vertretbar ist. Achten Sie zusätzlich auf Porosität, die mit zunehmendem Alter auftreten kann.
- Denken Sie beim Wechsel stets an den korrekten Luftdruck.
Wann sollte eine Werkstatt prüfen?
Zeigen sich bei der eigenen Kontrolle Auffälligkeiten wie Risse, ungewöhnliche Härte der Oberfläche oder ein Alter jenseits der empfohlenen Nutzungsdauer, sollten Sie eine Fachwerkstatt hinzuziehen. Dort lässt sich der tatsächliche Zustand der Reifen fachkundig einschätzen und gegebenenfalls frühzeitig ein Ersatz organisieren, solange noch ausreichend Zeit bis zum Wechseltermin bleibt.
Ein früher Blick auf die eingelagerten Winterreifen erspart im Herbst unnötigen Zeitdruck. Alter, Profiltiefe und äußerlicher Zustand lassen sich mit wenigen Handgriffen selbst prüfen, bei Unsicherheit hilft die Fachwerkstatt zuverlässig weiter.
Lassen Sie Ihre Winterreifen frühzeitig bei Baumann Automobile prüfen und planen Sie den Wechseltermin entspannt, bevor die Nachfrage steigt.
Ihr Baumann Automobile Team

